Die Apelsteine

Der Leipziger Bürger und Schriftsteller Dr. Theodor Apel (1811 – 1867) ließ in den Jahren 1861 – 1864 zur Erinnerung an die Kämpfe der Völkerschlacht bei Leipzig am 16., 18. und 19. Oktober 1813 aus eigenen Mitteln insgesamt 44 Marksteine aus Granit und Sandstein errichten.

Sie geben über die Stärke, Kampfrichtung sowie Befehlshaber der jeweiligen Truppen Auskunft.
So kennzeichnen die Steine mit dem Buchstaben N (Napoleon) und dem oben gewölbten Abschluss die Stellung der französischen Truppen. Steine mit dem Buchstaben V (Verbündete) und oben spitzem Abschluss zeigen den Standort der Alliierten.


Zwischen 1901 und 1994 knüpften Leipziger Vereine an diese Tradition wieder an und setzten die Steine Nummer 45 bis 48. Der Stein Nummer 47 wurde 1938 an der Schäferei (Vorwerk Auenhain) in Auenhain aufgestellt. Damals trug er kurioserweise die Nummer drei, ein Fehler des Steinmetzes.

Er mußte jedoch dem Braunkohlentagebau in der DDR weichen und wurde auf dem Gelände des Wachauer Gutes (früher VEG Wachau, heute Pension Völkerschlacht 1813) sozusagen zwischengeparkt. Im Jahr 2004 wurde er restauriert und am Rundweg des Markkleeberger Sees, fast an der ursprünglichen Stelle, wieder aufgestellt. Sie finden ihn an der nördlichen Ecke des Feriendorfes „Seepark Auenhain”.

Der originale Standort liegt jetzt mitten im Markkleeberger See.

Hier finden sie eine Aufstellung sämtlicher Apelsteine.